Deutschland – Inflation bei Dienstleistungen schwächt sich ab

Die deutsche Inflationsrate hat im März ihre Abwärtstendenz fortgesetzt und ist von 2,3% auf 2,2% zurückgegangen.

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Dr. Ralph Solveen

Commerzbank Economic Research

31.03.2025

Anders als häufig zuvor war hierfür nicht die Preisentwicklung bei Energie und Nahrungsmittel ausschlaggebend. Vielmehr ist die Kernteuerungsrate ohne diese beiden häufig sehr volatilen Unterkomponenten von 2,7% auf 2,5% gefallen. Offensichtlich fällt es insbesondere den Unternehmen im Dienstleistungssektor angesichts der schwachen Konjunktur zunehmend schwer, ihre höheren Lohnkosten an ihre Kunden weiterzugeben.

Teuerungsrate nur noch knapp über EZB-Ziel

Wie allgemein erwartet ist die deutsche Inflationsrate im März weiter gefallen und liegt nun mit 2,2% – nach 2,3% im Februar – nur noch knapp über dem Inflationsziel der EZB. Dabei haben sich niedrigere Energiepreise und eine stärkere Teuerung bei Nahrungsmitteln weitgehend ausgeglichen. Vielmehr hat die Kernteuerungsrate ohne diese beiden Unterkomponenten von 2,7% auf 2,5% nachgegeben. Das ist ihr niedrigster Stand seit Mitte 2021.

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